So

17

Aug

2014

Blog - Ende

Zum Abschluss...

... ein paar Worte.

Wir sind seit dem 11. August wieder in Deutschland.

 

Ja, richtig, wir sind nicht mehr auf Bali. Warum? - das muss jeder, der es wissen möchte bei uns direkt erfragen. 

Wir reisten die letzten Wochen etwas durch Indonesien, Singapur und Malaysia, um jetzt wieder hier in Deutschland zu leben.

 

Da unser Abenteuer als Tauchlehrer nun zu Ende geht, werden wir hier auch den Blog nicht mehr weiter schreiben. 

 

Vielen Dank allen Lesern. Danke für eure Kommentare, Mails und Grüße!

Liebe Grüße, nassen Flossenschlag und tschüß!

 

Katharina und Martin

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Fr

04

Jul

2014

Rückblick und Ausblick

Fast einen Monat ist unsere Abreise von Angaga nun her. Höchste Zeit für einen Rückblick, bevor es am Montag in unser neues Zuhause geht.

 

Neun Monate lebten, arbeiteten, tauchten wir an und auf der Mini-Insel Angaga, die wir liebevoll als „unseren Sandhügel“ bezeichneten. Eine sehr intensive Zeit für uns mit – so wie das immer im Leben ist – sehr schönen und auch weniger schönen Momenten. Zu unseren absoluten Highlights zählten sicherlich Mantabegegnungen bei „Madivaru“, die Weißspitzen-Riffhai-Paarung oder auch unser Walhai-Baby am südlichen Außenriff. Besonders gut hat uns der teilweise sehr intensive Kontakt mit den Gästen gefallen und wir freuen uns über die Freundschaften, die daraus entstanden sind! Anfänger auf ihren ersten Tauchgängen begleiten und auch Entwicklungen von eher unsicheren zu selbstsichereren Tauchern zu beobachten und Teil dieser Prozesse zu sein empfanden wir als Privileg unserer Arbeit.

Auch lernten wir auf der Insel so manche Freiheit, die hier in Deutschland normal ist, zu schätzen. Shoppen, ins Kino, mal in den Wald gehen, privat zu essen wenn einem danach ist, das war halt nicht drin. Mit wenig Privatsphäre zurecht zu kommen und auf der anderen Seite nur eingeschränkten Kontakt zu Familie und Freunden haben zu können, das war nicht immer einfach. Gleichzeitig merkten wir wieder wie wichtig uns Familie und Freunde sind. 24/7 mit dem Partner zusammen zu sein haben wir hingegen als nicht schwierig erlebt. - Auch gut zu wissen. Was soll uns jetzt noch schocken?

Insgesamt möchten wir die Zeit auf Angaga nicht missen, aber diese Mini-Inseln haben wir für uns abgehakt. Auf Dauer ist es definitiv nicht unsere Welt. Dafür bleibt zu viel anderes auf der Strecke.

 

Also geht es nun auf zu neuen Ufern – im wahrsten Sinne des Wortes. Am Montag fliegen wir nach Bali. Auch wieder eine Insel aber doch deutlich größer ;). In Amed, einem kleinen Dorf an der Ostküste werden wir bei Amed Scuba Bali arbeiten. Leben und Arbeiten in einer anderen Kultur wird uns sicherlich herausfordern und genau darauf freuen wir uns. Vor zwei Jahren waren wir als Gäste bei genau dieser Tauchbasis und kennen so schon mal ein bisschen die Gegend, die Tauchgründe und einen Teil der Mitarbeiter der Basis.

 

Natürlich freuen wir uns, wenn wir weiterhin Mails und Kommentare oder auch Besuch auf Bali erhalten.

 

Bis bald

Martin und Katharina

 

Ein paar Bilder des vorletzten Sonnenaufgangs auf Angaga. 

 

 

 

 

Und des letzten Sonnenuntergangs.

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Do

26

Jun

2014

Urlaub

Zur WM in Deutschland

Pünktlich zur Fußball- Weltmeisterschaft trafen wir in Deutschland ein. Direkt am Ankunftstag feierten wir mit Katharinas Familie den Triumpf der deutschen Männer über Portugal, die restlichen Gruppenspiele sahen wir in Aue bei Martins Familie.

 

Jetzt sind wir bereits schon seit 11 Tagen wieder in der Heimat und haben eine Menge Menschen wieder gesehen. Neben einigen Treffen mussten wir viel Organisatorisches abklären. So zum Beispiel unsere Steuererklärung, Arztbesuche, Indonesisches Visum beantragen und und und.

 

Ja ihr habe richtig gelesen. Indonesische Visum.

Wir fliegen am 7.7. um 11.20 Uhr nach Indonesien. Wir werden auf der schönen großen Insel Bali bei Amed Scuba Bali als Tauchlehrer und Guide arbeiten. :-)

 

Doch bis dahin haben wir hier noch einiges zu tun und zu erleben!

 

Wir freuen uns, wenn ihr hier uns im Netz weiter begleitet und auch über eure Nachrichten, welche uns in den 9 Monaten auf der kleinen "einsamen" Insel immer wieder erreichten und erfreuten.

Und, wer weiß, vielleicht sehen wir uns in Amed?

 

 

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So

25

Mai

2014

Vier Männer und eine Frau

Ja, so war das Verhältnis der Weißspitzenriffhaien vor ein paar Tagen.

Ich war mit zwei neuen Gästen am Hausriff unterwegs um den Check-Dive durchführen.

 

Einer der Gäste, gerade frisch gebackener Bodenseetaucher, war das erste Mal im Meer und wurde mit einer seltenen Beobachtung beglückt.

Kurz nach Beginn des Tauchganges begegneten wir fünf Haien. Wie sich herausstellte, war unter diesen fünf ein Weibchen mit dabei. Dieses wurde von den Männern bestens umkreist und „angeknabbert“. Für uns sah es zu Beginn nach einem Kampf aus, welcher sich dann deutlich als Paarung zu erkennen gab. Eines der Männer verbiss sich heftigst in eine Brustflosse der Frau und schob diese vor sich her. (Um sich das mal bildlich vorzustellen: Ihr fahrt mit eurem Auto in die Fahrertür eines anderen und schiebt ihn vor euch her... so sah das aus!) Die Frau so „gesichert“ setzte sich das Männchen etwas von der Gruppe ab und konnte so in kurzer Ruhe vor den anderen den Akt vollziehen.

Leider war es, wie ich oben schon erwähnte ein Check-Dive und somit war keiner der zwei Gäste mit der Kamera unterwegs. :-(

Ob die anderen Jungs auch noch zum Zuge kamen, wissen wir nicht, wir wollten noch Oktopoden (die auch gerade Paarungszeit haben) und Muränen gucken gehen...

 

Jedenfalls ist eine solche Beobachtung äußerst selten.

 

Wir sind total hin und weg gewesen und eigentlich hätte der Tauchgang nach dem Erlebnis beendet werden können. Was soll da noch besseres kommen? ;-)

 

So, das mal in aller kürze von der Insel!

 

Gruß

Martin

 

Nachtrag: Übrigens dauert es jetzt, vorausgesetzt der Akt war erfolgreich, 10 bis 13 Monate bis endlich ein bis sechs kleine süße Weißspitzen-Riffhaie geboren werden. Diese Haie sind, im Gegensatz zu einigen anderen Haiarten, lebendgebärend. 

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Do

06

Feb

2014

Manta, Manta, Manta

Unter Videos und Bilder findet ihr ein paar Eindrücke von Rhyme, einem Manta, dem ich am 3.2.14 am Madivaru Manta Point begegnet bin. Es war eine unglaublich tolle Erfahrung mit diesem Tier zu tauchen. Er kam so nah und blieb sehr lange bei mir. Wow!! 

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Mi

29

Jan

2014

Manta, Schaukelfisch & Co

Heute ging es für mich, Martin, auf den 2-Tank Trip.
Was heißt das? Ganz einfach. Wir fahren um 8.30 Uhr mit dem Boot los, machen 2 Tauchgänge und sind um ca. 13.00 Uhr zurück. 
Als erstes fuhren wir das Riff Madivaru oder auch Manta Point genannt an. Belohnt wurden wir von Anfang an mit schönen großen Mantas. Alle auf dem Boot hatten ein gutes Auge für die großen Tiere. Neben Mantas kamen Napoleons, Weißspitzen, diverse Muränen und viel kleiner Fisch vor die Nase. Neben dem ganzen nahmen wir uns auch etwas Zeit zwei Schaukelfische zu betrachten und abzulichten.

Da wir auf dem Boot nur erfahrene Taucher hatten, konnte ich mit meiner Kamera ins Wasser und ein wenig privat tauchen, nachdem ich alle ans Riff und zu den ersten Mantas gebracht habe. Die Egebnisse seht ihr bei den Bildern.

Im Anschluss fuhren wir zu Mirihi Tila. Erwartet wurde eine mittlere bis starke Strömung. Alle freuten sich darauf, da es dann gute Chance auf einige Haie, Mobula, Adlerrochen und viel viel Fisch gibt. An der Oberfläche war die Strömung diesmal leider stärker als unten. Somit hatten wir leider "nur" leichte bis mittlere Strömung. 

Dafür durfte ich eine Schildkröte, Sexy Shrimps und manch anderes ablichten. Auch ein Schaukelfisch wurde gesichtet.

Alles in allem ein schöner Tag heute. Auch diese Bilder sind hier zu sehen.

 

Katharina durfte heute zwei mal ans Hausriff. 
In der Früh nahm sie vier neue Gäste zum "Check" mit. Mit zwei von ihnen ist sie später erneut rein gesprungen. 

 

Das Hausriff ist aktuell anspruchsvoller als noch vor einem halben Jahr. So muss immer wieder mit mittlerer bis starker Strömung gerechnet werden, welches für den ein oder anderen Tauchgast schon grenzwertig ist. Aber wir sind ja gute Tauchlehrer und können jeden Gast lebendig und fröhlich aus dem Wasser bringen...

So weit die aktuellen News.

 

Wir wissen, dass ihr gerne öfters etwas lesen würdet. Bei uns ist jedoch der totale Alltag eingekehrt. Das bedeutet, wir haben jeden Tag so ziemlich den gleichen Ablauf. Der sieht ungefähr so aus:
Aufstehen, Frühstück, Tauchen, Mittagessen, Mittagsruhe, Tauchen, Essen (evtl. Kartenspielen oder an die Bar gehen), Schlafen...
Also echt nichts besonderes. ;-)

Seid alle lieb gegrüßt

Martin

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Mo

18

Nov

2013

Manta, Manta!

Es war mal wieder soweit!

Auf der Rückfahrt von Velagali TIla machten wir einen kleinen Schlenker, um nach unseren Freunden zu gucken.

Und wir wurden belohnt!

Mit ca. 20-30 Mantas konnten wir für 20 Minuten Schnorcheln. Unsere Kamera war diesmal mit dabei und somit können wir euch direkt Bilder präsentieren. 

Bilder findet ihr hier: Manta

 

Wir grüßen Euch alle ganz lieb von der Insel!!

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Mo

11

Nov

2013

Manta

Diesen Manta hat Katharina höchst persönlich für die Tauchgruppe hinter ihr bestellt und gefunden!!

 

Vielen Dank an TIno L., der uns dieses Video zur Verfügung gestellt hat.

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Mo

04

Nov

2013

MANTA und WALHAI

Ein paar Bilder unserer letzten Walhai-Tour. Neben 6 Walhaien hatten wir auch das Glück noch einem wunderschönen Manta beim Tauchen zu begegnen. 

Danke an meine Kollegin Nadine für die Bilder! 

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Sa

05

Okt

2013

Leben auf der Insel vs. good old Germany

 

5 Wochen sind vergangen, seitdem wir Deutschland verlassen haben. Aus heutiger Sicht eine wunderbare und richtige Entscheidung!

Heute wollen wir euch mal ein paar Unterschiede zwischen dem Leben auf unserem kleinen „Sandhügel“ und dem in Deutschland schildern.

Das fängt morgens beim Verlassen unseres Zimmers an: Überlegen welche Klamotten man heute anzieht entfällt, da wir Teamkleidung haben. Auch vorher in die Wettervorhersage schauen ist unnötig, es ist eh warm. Schuhe werden hier auch nicht getragen. Das genießen wir. Dafür gehört die Sonnenbrille fest zum täglichen Outfit dazu.

In Deutschland ist es üblich, das vor der Wohnung oder dem Haus eine Fußmatte liegt, so dass man sich die Füße abputzen kann. Das ist hier etwas anders. Vor unserer kleinen „Terrasse“ steht ein Eimer, in dem man sich die Füße abwäscht, bevor man auf ein Holzgitter tritt und von dort dann auf unsere kleine „Terrasse“ kommt. Vor dem Zimmer liegt dann noch ein Handtuch, so dass man mit einigermaßen sauberen und trockenen Füßen ins Zimmer kommt. Auch bevor man unser Tauchcenter betritt, spritzt man sich die Füße mit einer Brause ab.

Den Bereich vor unserem Zimmer könnte man schon fast als Garten bezeichnen. Die Gärtner haben hier einige Pflanzen stehen, die großgezogen und irgendwann auf der Insel ausgesetzt werden. Für uns sehr praktisch, dass wir uns nicht um sie kümmern müssen, so bleiben sie wenigstens am Leben.

Der Spruch „Mach mal bitte die Tür zu, mir wird kalt.“ ist hier auch etwas anders zu verstehen. Häufig setz ich mich nach dem Mittagsschlaf (so was geniales ;) ) noch auf die Terrasse bevor es Nachmittags wieder zur Basis geht. Im Zimmer ist es mir dann häufig zu kühl. Wenn Martin die Tür öffnet, zieht es richtig kalt (die Klimaanlage steht auf 23 Grad) nach draußen. Brrrr...

Die Klimaanlage läuft hier nicht (nur), dass es die Temperatur im Zimmer angenehm ist, sondern vor allem um die Feuchtigkeit möglichst gering zu halten. In der Hoffnung, dass unsere Laptops überleben. Hier sind schon einige an der Feuchtigkeit zu Grunde gegangen.

Frühstück, Mittag- und Abendessen gibt es für uns im Restaurant, in dem auch die Gäste essen. Wirklich schön, sich immer an einen gedeckten Tisch zu setzen, nicht abräumen oder spülen zu müssen, jeden Tag frisches Obst geschält und kleingeschnitten zu bekommen.

Freitags, da der muslimische Feiertag, gibt es für alle (auch die Gäste) erst um 13 Uhr Mittagessen, sonst ist es 12: 30 Uhr. Die Malediven sind ein sehr streng muslimisches Land und jeder Angestellte soll die Möglichkeit haben in die Moschee zu gehen, die es in der Staff Area gibt.

Innerhalb von 2 Minuten von der Zimmertür zum Arbeitsplatz zu kommen hat auch seine Vorteile, im Gegensatz zu 30 Minuten Autofahren in Deutschland. Ist sogar klimafreundlicher ;).

„Shoppen“ (oh yeah) können wir im Staff-Shop, ein kleiner Raum in der Staff-Area, in dem es die „lebensnotwendigsten“ Dinge gibt. In Deutschland hat man vielleicht die Auswahl zwischen 20 Zahncremes, hier sind es 2. Da fällt die Entscheidung wenigstens nicht so schwer. Aber es gibt ein paar verschiedene Kekse, sollte man zwischen den Dessert-Buffets des Mittag- und Abendessen noch was Süßes brauchen :) .

Der größte Unterschied ist vermutlich die Ruhe und die saubere Luft hier. Es gibt logischerweise keine Autos, keine Industrie,... man riecht nur Meer. Das einzige was man hört ist die Musik, die in der Bar und teilweise auch im Restaurant läuft.

Das dürften wohl ein paar der gröbsten Unterschiede sein. Wir finden sie jedenfalls gut *thumbs-up*.


Katharina

Sweet Home! Angaga - unsere kleine Insel
Sweet Home! Angaga - unsere kleine Insel
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Do

26

Sep

2013

Walhaie!!

Bilder unserer ersten Walhaie. Vielen Dank an Ben für die Bilder!
Bilder unserer ersten Walhaie. Vielen Dank an Ben für die Bilder!
Danke, Ben!
Danke, Ben!
Und weil´s so schön war, noch eins von Ben.
Und weil´s so schön war, noch eins von Ben.
Sweety Nr. 2 ;). Foto wieder von Ben.
Sweety Nr. 2 ;). Foto wieder von Ben.
Und zu guter letzt... nochmal!!
Und zu guter letzt... nochmal!!
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Mi

25

Sep

2013

Das Wetter kann auch anders

Vielen Dank an unsere lieben Gäste Carina und Dirk für das Foto. Aufgenommen letzte Woche bei Abfahrt zum Walhai-Trip.
Vielen Dank an unsere lieben Gäste Carina und Dirk für das Foto. Aufgenommen letzte Woche bei Abfahrt zum Walhai-Trip.
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Mi

25

Sep

2013

Walhaie, Rochen, Haie,...

Wow, zurück vom Walhai-Trip. Ein voller Erfolg.

Gestern morgen ging es los ans Außenriff, also an den Rand des Atolls. Dort tummeln sich die Walhaie, auf die wir natürlich alle scharf sind. Nach einer Stunde mit unserem Boot haben wir das Außenriff erreicht und uns auf Walhai-Suche begeben. Das heißt, hoch auf´s Sonnendeck, Sonnenbrille auf und im dunklen Wasser nach dunklen Flecken suchen, die sich bewegen. Klingt komisch, ist aber so :). Wir waren sehr erfolgreich, ein anderes Boot deutete uns die Richtung, in der sie einen Walhai gesehen hatten. Ein bisschen weiter in die Richtung gefahren und tatsächlich. Dunkler Fleck, der sich bewegt. Dann wurd´s ein bisschen hektisch. Runter vom Sonnendeck, Schnorchelzeug anziehen, fertig machen zum Springen. Nachdem unsere liebe Kollegin Ute und unsere Bootscrew das Boot so zum Walhai gestellt hatten, dass alles passt hieß es „SPRINGEN!!“, Martin als erster rein, hin zum Walhai, alle anderen hinterher. Wow!! Keine Ahnung wie lange wir mit dem Walhai im Wasser waren, nach einiger Zeit begleiteten wir ein paar Gäste, denen bei diesem Tempo die Puste ausgegangen war auf´s Boot und teilweise wurden wir dann nochmal einige Meter vor dem Walhai ins Wasser „geworfen“. Bei so einer Aktion kam er tatsächlich ganz genau auf mich zu. Das war echt cool. (Hab nur gedacht „bitte lass dein Maul zu“ :)).

Nach einiger Zeit hat es sowohl dem Tier als auch uns gereicht und es ging wieder auf´s Boot und auf zum ersten Tauchgang. (Der verhältnismäßig unspektakulär verlief, ok, der Schwarzpunkt-Stechrochen und Weißspitzen-Riffhai waren schon nicht schlecht, aber...)

Kaum vom Tauchgang zurück, „trockengelegt“, Sandwich in der Hand ging es wieder zum Suchen auf´s Sonnendeck. Keine zwei Minuten später haben wir einen gefunden. Also Essen zur Seite legen, fertig machen und das gleiche Spiel wie beim ersten Walhai. Sehr cool war, dass wir lange die einzigen waren, die mit dem Walhai geschnorchelt sind. Da das Tier sehr flach war (vielleicht 0 bis 5m tief) konnte man auch mal einfach so zu ihm runtertauchen. Echt schön.

Nachdem dieser Walhai sich in tiefere Bereiche zurück gezogen hat, hieß es schnell auf´s Boot, denn in der Zwischenzeit hatte die Crew noch einen gefunden. Also alle hoch und gleich nach vorne um wieder zu springen.

Dritter Walhai, gleiches Spiel. Genial.

Es waren auch tatsächlich drei unterschiedliche Tiere. Äußerst traurig aber wahr: Besonders leicht an den unterschiedlichen Narben und Verletzungen zu erkennen. Es gibt ein Speedlimit für sämtliche Boote, an das sich wohl aber nicht alle halten und so kommt es leider immer wieder zu Unfällen, die sich bestimmt – zumindest teilweise – vermeiden lassen könnten. Der andere Faktor zum Unterscheiden sind die unterschiedlichen Punkt- und Linien-Muster, anhand derer die Walhai-Population im Süd-Ari-Atoll erfasst wurde. Wir haben hier etwa 190 Tiere. Darunter WS-100 „Skye“ - den haben wir gesehen (leider konnte ich sie/ihn tatsächlich an den Narben erkennen, da die Rückenflosse „halbiert“ ist :( ).

Der zweite Tauchgang war auch schön, mit Krake, Schneckchen...

Dann ging es zurück Richtung Angaga. Ein toller Tag!

Einziger Fehler, den ich gemacht habe: Beim ersten Tier hatte ich ein Rashguard (Sonnen-Schutz-Hemd zum Schwimmen) an, beim zweiten nicht. Dachte die 10min gehen schon. Naja, dann kamen nochmal x Minuten für den dritten Walhai dazu. Hab mir den Rücken echt verbrannt. Der Selbstversuch beweist also: Sonnencreme hilft!

 

Liebe Grüße in die weite Welt hinaus!

Katharina

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Do

19

Sep

2013

Woche 2 und 3

So langsam fühlen wir uns auf „unserer“ Insel schon richtig zu Hause. Wir genießen die Sonne und die konstant warmen Temperaturen, das Meer – egal ob mittendrin oder am Strand sitzend,... Das einzige was ich hier momentan vermisse ist Vögelgezwitscher. Naja, das dürfte so langsam in Deutschland auch abnehmen, im Sommer habe ich aber immer genossen mit den Vögeln wach zu werden. Hier gibt es keine Vögel. Mal abgesehen von zwei Graureihern und einem kleinem Vogel, der scheinbar nur schlecht fliegen kann und immer auf der gesamten Insel samt Bar umherläuft. Tierisch ist an Land sonst auch nicht viel los. Die tierische Hauptpopulation machen wohl Ameisen aus ;), ansonsten gibt es Flughunde und eine Katze.

Unter Wasser wimmelt es dafür nur so an Tieren. Vorgestern waren wir am südlichen Außenriff. Leider mit dem schlechtesten Wetter, das wir bislang hier erlebt haben (viel Wind und am Vormittag auch Regen). Noch haben wir Regenzeit, da kann das schon mal vorkommen. Endlich im Wasser (dort war es wesentlich wärmer) wurden wir aber belohnt mit einigen Weißspitzen-Riffhaien und grauen Riffhaien, die sich von uns nicht haben irritieren lassen und recht nah bei uns blieben, Adlerrochen, Schildkröten und den üblichen Rifffischen. Und das während 45 Minuten. Schon nicht schlecht. Beim zweiten Tauchgang gab es dann für Martin und viele unserer Gäste noch einen Manta – obwohl gar keine Saison ist – oben drauf. Das macht die Schaukelei, den Regen und die „Kälte“ auf unserem Schiffchen, das passenderweise „Tornado“ heißt, doch wett.

Hauptsächlich tauchen deutsch-sprachige Gäste mit uns. Doch es kommen auch sehr viel Japaner und auch Chinesen auf die Insel. Es hätte sich also doch gelohnt ein bisschen japanisch zu lernen, als ich auf meiner Schule die Chance hatte. Außer „Konitchiwa“ (guten Tag) ist da nicht viel hängen geblieben. Die Japaner sind häufig schon Taucher und unser gemeinsames Englisch reicht in der Regel zum Verständigen aus – zumindest haben wir den Eindruck.

So, jetzt haben wir 8 Uhr am Morgen, Martin und ich haben den Vormittag frei und mein Bauch knurrt. Erstaunlich wie man sich an so feste Essenszeiten gewöhnt. Das Frühstück ist schon eine halbe Stunde in Verzug. Anschließend werden wir wohl an den Strand gehen und lesen, vielleicht ein Kartenspiel spielen und dann sind wir gespannt, was das Meer an Überraschungen für unseren Nachmittags-Tauchgang bereit hält...

 

Sonnige Grüße

Kadda

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Do

12

Sep

2013

Unser neues Zuhause

Angaga vom Wasserbungalow-Steg aus
Angaga vom Wasserbungalow-Steg aus
die Wasserbungalows
die Wasserbungalows
tatsächlich eine Barfuß-Insel
tatsächlich eine Barfuß-Insel
unser Baby
unser Baby
auf das "Baby" mal groß und stark wird - auf der Jagd
auf das "Baby" mal groß und stark wird - auf der Jagd
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Di

10

Sep

2013

Unser "Klassenzimmer"

Wir haben ja wirklich gerne in Deutschland Taucher ausgebildet - aber wir müssen zugeben, es hat schon was, wenn man bei Pool-Tauchgängen Schildkröten und süßen Weißspitzen-Riffhaien begegnet. Die Schüler plötzlich nicht mehr der Demonstration einer Übung zuschauen, weil sie fasziniert sind von einem Füsilier-Schwarm, der gerade hinter mir vorbei zieht, bei der Schwimmübung Muränen entdecken und beobachten und und und. Das macht echt richtig Spaß! 

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So

08

Sep

2013

Angaga - Woche 1

Es ist Freitag, der 6.9.2013 – die erste Woche auf der kleinen Insel im südlichen Ari Atoll liegt hinter uns.

 

Wir haben ein kleines aber feines Zimmer bezogen und die ersten Tauchgänge am Hausriff sowie an verschiedenen Spots erlebt.

 

Wow – hier läuft es doch etwas anders als in unserem kleinem, gemütlichen Blue Fin. Ist natürlich auch alles größer und wesentlich mehr los, so an einem Tag. Finden wir auch echt gut so :) . Dementsprechend gibt es viel kennen zu lernen, verschiedenste Aufgaben, Anforderungen etc... Der Stapel mit gezeichneten Tauchplatzkarten und Beschreibungen, Spickzetteln etc wächst. Unser Kopf hat bisher standgehalten. Wir denken, er wird noch einiges mehr an Informationen aufnehmen müssen und können. :-)

Katharina durfte in dieser Woche vieles erkunden. Neben Hausriff bei Tag und Nacht erkundete sie verschiedene Tauchplätze und begleitete bereits unsere Gäste.

Ich habe das Hausriff, durch Checkdives (erster Tauchgang unserer Gäste) und einen Open Water Kurs, schon ganz gut kennen gelernt. Die weiteren Spots kommen jetzt nach und nach.

 

Im Gesamten geht es uns hier gut. Die Stimmung im Team passt, man könnte sagen, „es loift“. Neben dem gemeinsamen Arbeiten, Essen wir zusammen und spielen hin und wieder Abends Karten an der Bar. Das ist echt schön. Wir fühlen uns in unserem Zimmer auch schon zu Hause, nicht zuletzt dank der vielen lieben Geschenke, die es zu „unserem“ Zuhause machen. Die Insel ist wirklich winzig, aber süß. Das Hausriff - „unser Wohnzimmer“ - bietet echt eine ganze Menge zu entdecken und insgesamt gefällt uns das Tauchen hier sehr gut.

 

 

Unser Tagesablauf wird euch wahrscheinlich sehr interessieren. Hier mal kurz zusammengefasst:

7.30 Uhr gehen wir Frühstücken um 45 Minuten später im Divecenter zu sein. Die Guides für einen Bootstauchgang gehen dann um 8.30 Uhr auf´s Boot. Hausrifftauchgänge oder Kurse starten um 10 bzw 9.30 Uhr.

Zwischen 11.30 und 12 Uhr sind alle Gruppen und Tauchlehrer wieder zurück. Wir schauen zusammen nach, was man so entdeckt hat, planen die nächsten Tauchgänge etc.

Um 12.30 Uhr wird besprochen wie es am Nachmittag weitergeht und dann geht es schon zum Mittagessen.

Um 14.15 Uhr öffnet die Basis wieder, auf dem Boot bzw mit Kursen um 14.30Uhr/15 Uhr. Bis ca 17 Uhr sind alle wieder zurück. Anschließend checken neue Gäste ein und „alte“ aus.

18.30 Uhr wird besprochen wie der nächste Morgen abläuft und das war´s.

 

Soweit von der Insel.

 

Martin

 

P.S.: Das Überarbeiten und Online-Stellen hat zwei Tage gedauert, daher steht da oben „es ist Freitag“. Wir haben halt doch jede Menge zu tun... ;)

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Do

29

Aug

2013

Fotos

eine der vielen Moscheen und die Fähnchen zur Präsidentschaftswahl
eine der vielen Moscheen und die Fähnchen zur Präsidentschaftswahl
noch mehr Fähnchen
noch mehr Fähnchen
Blick auf die Nachbarinseln
Blick auf die Nachbarinseln
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Do

29

Aug

2013

Der erste Tag auf den Malediven


Nach einem ruhigen Flug sind wir pünktlich in Male gelandet. Die vielen kleinen Inseln und Riffe sahen schon von oben einfach total schön aus, das kann unter Wasser nur noch besser werden. Beim ersten Blick auf Male dachten wir, die Stadt sei aus Lego gebaut. Eine flache Platte und dann eng nebeneinander in die Höhe gebaut und zwar bis an den Rand. Eigentlich eine Insel auf der man, wegen ihrer Größe, nicht unbedingt Motorrad oder Auto braucht, trotzdem sind die Straßen ziemlich voll.
Am Flughafen wurden wir von Dan, einem Mitarbeiter von Sub Aqua, in Empfang genommen.
Gemeinsam wurden Handykarten gekauft und aktiviert, das Hotel bezogen und der medizinische Check im Krankenhaus absolviert. Blutabnehmen, Röntgenaufnahme von der Lunge (weshalb auch immer?!) und Blutdruckmessen. Es soll so wohl sicher gestellt werden, dass möglichst keine Tuberkulose, HIV etc eingeschleppt wird. Das ganze für 15USD pro Person. Ein echtes Schnäppchen.
Den Tag über haben wir dann so ungefähr jede Straße von Male durchwandert. Im Moment sieht es hier aus, als würde ein großes Fest gefeiert. Die Straßen sind geschmückt mit Fähnchen in den vier Farben der Präsidentschafts-Kandidaten. Anfang September finden die Wahlen statt und auch hier tobt der Wahlkampf.
Im Moment sitzen wir in einem kleinen Restaurant direkt am Meer, gegenüber liegt der Flughafen auf der Nachbarinsel. Es ist stockdunkel, obwohl wir erst 20 Uhr haben. Morgen geht es dann mit dem Wasserflieger nach Angaga.
Bilder hochladen schafft die Internetverbindung leider nicht, die folgen (hoffentlich), sobald wir auf Angaga sind.

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Mi

28

Aug

2013

Der Abflug

Noch zwei Stunden, dann geht es zum Flughafen. Die letzten Tage waren nochmal voll gepackt mit Terminen und Dingen die zu regeln waren. Nun ist alles geschafft. Alles ist in den Koffern und im Handgepäck, weitestgehend halten wir uns sogar an die Gepäckbestimmungen ;). 

 

Die Aufregung steigt und wir sind sehr gespannt, wie es auf den Malediven sein wird. Die Wettervorhersage sagt 28 bis 30 Grad, teilweise leichte Regenschauer. Das ist doch schon mal sehr gut. 

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmal bei allen Helfern, die uns beim Aus- und Umräumen, Einlagern,... geholfen haben. Auch vielen Dank für die vielen kleinen und größeren Abschieds-Geschenke! Bei den ganzen Sachen fühlen wir uns bestimmt nicht weit weg. 

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